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Etwa 3,5 Millionen Menschen besuchen die Region rund um Tucson jährlich, ein Grossteil davon sind Kurzzeitbesucher aus Mexiko und so genannte Snowbirds aus dem Norden der USA, die wegen des milden Winterklimas hierher kommen. Der Tourismus hat sich damit zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor entwickelt. Die Region ist ausserdem Standort mehrerer militärischer Einrichtungen, was wiederum zur Ansiedlung mehrerer High Tech - Firmen geführt hat. In Tucson befinden sich zudem die angesehene University of Arizona mit ihren mehr als 35.000 Studenten und eine Konzentration an Unternehmen aus den optischen Industrien.
Das wirtschaftliche Wachstum hat, ebenso wie die stetig wachsende Bevölkerung, dazu geführt, dass die Versorgung mit Trinkwasser zu einem der grössten Probleme der Region geworden ist. Erkennbar ist das am Beispiel des Santa Cruz Rivers, der einst das ganze Jahr über durch Tucson floss, heute aber zumeist nur ein trockenes Flussbett ist. Die Wiederaufbereitung von Wasser ist ein wichtiges politisches Thema in Tucson, aber auch die verstärkte Nutzung alternativer Energien - die Region wird von Experten als optimal für die grossflächige Nutzung von Solarenergie angesehen. Die Stadt erlebt im Schnitt 49 Tage im Jahr, an denen Niederschlag fällt. Alle paar Jahre ist sogar Schnee möglich, doch auch in den Wintermonaten liegt die Temperatur tagsüber bei etwa 20°C. Der meiste Niederschlag fällt allerdings in der so genannten Monsun-Zeit zwischen Mitte Juni und Ende Juli. In dieser Zeit sind gewaltige Gewitter häufig, die wegen der oft fehlenden Drainage zu kurzzeitig überfluteten Strassen führen.
Nach einer Schätzung aus dem Jahr 2007 ist der Anteil der hispanischen Bevölkerung Tucsons von knapp 36% im Jahr 2000 auf knapp 40% gestiegen. Der Anteil der nicht-hispanischen Weissen liegt bei etwa 50%. Bei der Volkszählung im Jahr 2000 gab es in der Stadt etwa 193.000 Haushalte mit einer Durchschnittsgrösse von 2,42 und das durchschnittliche Alter der Bevölkerung lag bei 32 Jahren. Die Arbeitslosenrate lag im März 2010 bei 9,4%, die Rate der Gewaltkriminalität lag beim 1,8fachen des nationalen Durchschnitts.
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