4trips_breit_140x30
default

 

Präsidentschaftswahl 2012

whitehouse

Am 6. November 2012 ist es wieder soweit: Amerika wählt seinen Präsidenten. Die Amtszeit von Barack Obama, dem 44. Präsidenten der USA, endet dann am 20. Januar 2013. Obama dürfte nach seiner ersten Amtszeit noch einmal für vier Jahre der Exekutive vorstehen; er wird für die Demokratische Partei erneut ins Rennen gehen. Bei den Republikanern wird der Gegenkandidat erst noch ermittelt, hier stellen sich mehrere Kandidaten den Wählern in Vorwahlen und parteiinternen Abstimmungen.

Zwar gab und gibt es innerhalb der demokratischen Partei auch Bewerber, die ihren Parteifreund Obama herausfordern wollen, diese haben jedoch keine ernsthaften Chancen, weil der Präsident in der eigenen Partei weitestgehend unumstritten ist. Ganz anders das Bild bei der Republikanischen Partei; dort hatten zunächst nicht weniger als 19 Personen ihre Kandidatur bekundet. Nach und nach lichtet sich das Feld, zum großen Teil abhängig vom Erfolg in den Umfragen, aber auch vom finanziellen Durchhaltevermögen der Kandidaten, deren Wahlkampf ausschließlich über Spenden finanziert wird. Der Vertreter der Republikanischen Partei, der sich letztlich im November 2012 den amerikanischen Wählern stellen wird, wird Ende August bei der National Convention der Partei in Tampa offiziell gekürt.

Tatsächlich aber wird die Kandidatenfrage schon früher geklärt sein. Die Kandidaten stellen sich dazu so genannten Vorwahlen, bei denen entweder nur die als Republikaner registrierten Wähler oder alle Wahlberechtigten zur Urne gehen können. Den Auftakt zu diesen in allen Bundesstaaten stattfindenden Vorwahlen machen traditionell Iowa und New Hampshire schon im Januar. Beiden Staaten kommt damit - trotz ihrer jeweils recht geringen Einwohnerzahl - immer eine vorentscheidende Bedeutung zu. Spätestens nach dem 6. März, dem “Super Tuesday” mit Vorwahlen in 10 Bundesstaaten gleichzeitig, sollte eine klare Tendenz im Kandidatenfeld erkennbar sein.

Die Aufgabe der Republikaner, sich auf einen gemeinsamen Kandidaten mit Rückendeckung aus der gesamten Partei zu einigen, ist in diesem Jahr besonders schwer, da sich seit der Amtsübernahme durch Obama im Jahr 2009 eine konservative innerparteiliche Gruppierung, die so genannte Tea Party- Bewegung, herausgebildet hat, deren Ansichten mitunter deutlich von denen des gemäßigteren Flügel der Republikaner abweichen.

Neben den beiden großen Parteien treten in den USA traditionell auch unabhängige Bewerber oder Vertreter anderer Gruppierungen innerhalb des politischen Spektrums zu Präsidentschaftswahlen an. So werden 2012 voraussichtlich auch Kandidaten der Constitution Party, der Green Party, der Libertarian Party, der Prohibition Party und der Socialist Party auf dem Wahlzettel stehen. Außerdem gibt es weitere Kandidaten, die sich keiner Partei zurechnen lassen wollen. Diesen Kandidaten werden jedoch keinerlei Chancen auf einen Wahlsieg eingeräumt.  


 

 

 

Facebook_Button

 

twitter

 

Americanet.de

 

Übersicht Land und Leute

 

Impressum