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Tatsächlich jedoch blieb der Einbruch, bei dem die Täter von der Polizei auf frischer Tat ertappt worden waren, zunächst ohne weitreichende politische Folgen. Das FBI, das die Ermittlungen übernommen hatte, stieß zwar recht bald auf Spuren, die ins Lager der Republikaner führten, eine direkte Verbindung ins Weiße Haus fehlte aber. Im Zuge der Ermittlungen allerdings, immer wieder öffentlich dokumentiert durch die beiden Journalisten Bob Woodward und Carl Bernstein in einer Artikelserie in der Washington Post, kamen eine ganze Reihe von Verfehlungen, Korruptionsfällen und illegaler Aktivitäten ans Licht, die den Druck auf Nixon immer weiter wachsen ließen.
Woodward und Bernstein waren es auch, die unter der Mithilfe ihres geheimen Informanten namens Deep Throat - der sich erst 2005 als Mark Felt, damals Vizechef des FBI, zu erkennen gab - dafür sorgten, dass die von Nixon und seinem Umfeld betriebenen Störmanöver gegen die Ermittlungen wirkungslos blieben. Im Gegenteil zählt man heute auch die Behinderung der Arbeit der Ermittlungsbehörden zur Watergate-Affäre.
Der Senat setzte 1973 einen Untersuchungsausschuss ein, der nach und nach mit seiner Arbeit immer näher an den Präsidenten rückte. Nixon war gezwungen, mehrere seiner Berater und engster Vertrauter zu entlassen. Bei den Anhörungen stellte sich schließlich heraus, dass ein Tonbandsystem im Weißen Haus alles, was im Oval Office des Präsidenten besprochen wurde, aufgezeichnet hatte. Nixon versuchte, die Herausgabe der Bänder zu verhindern, konnte aber letztlich nicht vermeiden, dass ein besonders belastendes Gespräch an die Öffentlichkeit gelangte. Der Präsident, gegen den schon zuvor ein Verfahren zur Amtsenthebung eingeleitet worden war, sah nach der Veröffentlichung keinen Ausweg mehr für sich. Am 09. August 1974 trat Richard Nixon als bisher einziger Präsident der USA von seinem Amt zurück.
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