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Weinanbau in Amerika

Der Anbau von Wein hat in den USA eine lange Tradition und entgegen der in Europa weit verbreiteten Ansicht ist diese nicht nur in California beheimatet. Mittlerweile wird in jedem der 50 Bundesstaaten Wein angebaut, mal mit gutem, mal mit weniger gutem Erfolg. Lange Zeit fanden amerikanische Weine den Weg über den Atlantik gar nicht, doch seit einigen Jahren findet sich auch in europäischen Supermärkten eine Auswahl aus den USA. Wahre Spitzenweine gibt es inzwischen ebenfalls; häufig schon haben die besten Tropfen aus der Neuen Welt zum Erstaunen der Fachleute europäische Weine bei internationalen Vergleichen ausgestochen. Die USA sind heute der viertgrößte Weinhersteller der Welt, insgesamt werden hier mehr als 3000 Weinberge betrieben. Einige Rebsorten sind hier von Beginn der Weinbautradition vor etwa 300 Jahren an heimisch, doch es bedurfte der Starthilfe durch aus Europa eingewanderte Winzer und einiger mitgebrachter Pflanzen, um die Produktion auf internationales Niveau zu bringen.

Insgesamt werden in den USA mehr als 180 verschiedene Weinanbaugebiete voneinander unterschieden, wobei sowohl geographische als auch klimatische Gegebenheiten bei der Unterscheidung berücksichtigt wurden. Die weitaus größte Produktion stammt nach wie vor aus den Gebieten in California, Oregon und Washington. Hier ist auch der Sitz der Firma Gallo, die ein Viertel aller US-Weinverkäufe auf sich verbuchen kann. Weitere wichtige Anbauregionen sind die Rocky Mountains, der Mittlere Westen, der Südwesten der USA, die nördliche East Coast und die Region rund um die Great Lakes.

Die ersten Spuren von Weinanbau in den USA gehen zurück zu den ersten Siedlern, die schon im 16. Jahrhundert in den Kolonien versucht hatten, aus den vorgefundenen Trauben Wein zu machen. Mit dem weiteren Zuzug von europäischen Siedlern wurden das Verfahren und die Qualität der gewonnenen Tropfen verbessert. In der Prohibition zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die Weinproduktion in den USA so gut wie trocken gelegt und es entstand ein Rückstand der amerikanischen Winzer im Vergleich mit den Anbietern aus dem Rest der Welt. Erst mit dem akademischen Herangehen an die Herausforderungen des Weinbaus durch Universitäten in New York und California wurden die bestehenden Qualitätsprobleme gelöst und der Weg wurde frei für die Expansion des amerikanischen Weingeschäfts auf den Weltmarkt.

Die Rechtsvorgaben für amerikanische Weinbauer sorgten in der jüngeren Vergangenheit häufig für neue Schwierigkeiten, da es den Winzern in den USA erlaubt ist, in Europa geschützte Bezeichnungen wie zum Beispiel Champagner  zu verwenden.


 

 

 

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