Bereits im 16. Jahrhundert wurden Pioniere aus Europa auf das Gebiet des heutigen Alabama aufmerksam: Spanische Entdecker erkundeten die Gegend im Südosten der USA. Ab 1702 begann dann die Besiedelung; zunächst waren es französische Einwanderer, die nach Alabama kamen. Deren Einflüsse lassen sich noch heute an so manchem Ort erkennen, etwa in Mobile, wo noch heute Mardi Gras, die französische Variante des Karnevals gefeiert wird. 1763 jedoch wechselten die Besitzverhältnisse und Großbritannien nahm Alabama unter Kontrolle, gab aber bereits wenig später den südlichen Teil des Staates an Spanien. 1817 schließlich kam Alabama an die USA und wurde zunächst als Territorium organisiert, bevor es wenig später, 1819, als 22. Staat zur Union kam.

Im Civil War stand Alabama auf der Seite der Konföderation, der um Unabhängigkeit kämpfenden Südstaaten. Die Sezession, also die Loslösung des Südens von der Union, war zuvor in Montgomery beschlossen worden.

Im 20. Jahrhundert schließlich spielte Alabama erneut eine wichtige Rolle für die Geschichte der USA. Der Staat, in dem bis in die Sechziger Jahre eine strikte Trennung der Rassen betrieben wurde, war ein Zentrum der Bürgerrechtsbewegung um Martin Luther King Jr., der seine Anhänger in Montgomery versammelte. Auch die Stadt Birmingham mit seiner industriellen Bedeutung war eine Hochburg der Bürgerrechtler.

 

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