Piedmont Park
Der rund 76 Hektar große Park ist ein beliebter Treffpunkt liegt etwas außerhalb von Downtown. Er dient als Veranstaltungsort, unter anderem für Konzerte, das Jazzfestival oder das jährliche Dogwood Festival und blickt damit auf eine bis 1887 zurückreichende Tradition zurück, denn schon damals, zur Eröffnung, fand hier eine große Ausstellung statt; später wurden auch wichtige Sportveranstaltungen hier ausgetragen. Heute verfügt der Piedmont Park über viele weite Grasflächen, einen Hundepark und zahlreiche Sportfelder inklusive Tennisplätzen, über viele Kilometer Wege für Radfahrer und Spaziergänger, eine Skateranlage, mehrere Picknickplätze mit Grills und zwei Spielplätze. Den Mittelpunkt stellt allerdings der See dar, der oft von Anglern genutzt wird. Zum Schwimmen steht der See seit der Eröffnung eines Beckens allerdings nicht mehr zur Verfügung. Seit dem Jahr 2012 wird der weitläufige Piedmont Park nochmals erweitert.

 

Zoo Atlanta
Der Tierpark Atlantas wurde 1889 gegründet und beherbergt heute etwa 1500 Tiere und etwa 220 verschiedene Arten auf einer Fläche von rund 16 Hektar. Highlight ist das Regenwald-Habitat, in dem unter anderem eine große Gorilla-Population lebt, die größte Herde in einem amerikanischen Zoo, deren Mitglieder zum größten Teil hier geboren wurden. Weitere beliebte Abschnitte ist die Ausstellung in der Welt der Reptilien und die Familie Großer Pandas, die nur selten in Zoos zu sehen sind. Weiterhin zum Angebot gehören unter anderem ein Streichelzoo, ein Garten mit fleischfressenden Pflanzen, eine Auswahl an Snackbars und Bistros sowie verschiedene Veranstaltungen wie öffentliche Fütterungen über den Tag verteilt.
800 Cherokee Avenue SE

 

Centennial Olympic Park
Der Mittelpunkt der Olympischen Spiele von 1996 in Downtown, an die der Springbrunnen Fountain of Rings in Gestalt der olympischen Ringe erinnert, ist heute ein vielseitig genutzter Veranstaltungsort, an dem unter anderem Konzerte stattfinden, unter anderem jährlich am 4. Juli. Im Winter findet sich hier eine Eislaufbahn und ab November wird der Park mit Tausenden Lichtern in ein Winterwunderland umgestaltet. Der Park während der Spiele 1996 zum Schauplatz eines Anschlags geworden, als zwei Menschen getötet wurden.

 

CNN Center
Das Hauptquartier des in aller Welt verbreiteten Fernsehsenders grenzt an den Centennial Olympic Park und an das Kongresszentrum. In dem Gebäude aus dem Jahr 1976 befinden sich Studios und Verwaltung des Senders, zudem sind hier Restaurants, Läden und ein Hotel untergebracht. Bei den Studiotouren erhalten Besucher einen Einblick in die Technik hinter den Kulissen und können sogar den Moderatoren von einer Galerie aus live bei der Arbeit zusehen. Die Touren dauern etwa eine Stunde und werden zwischen 9 und 17 Uhr angeboten.
190 Marietta Street

 

World of Coca-Cola
Auch Atlantas zweite weltbekannte Marke bietet Gästen einen Blick hinter die Kulissen, bei Coca-Cola jedoch hat das Ganze eher den Charakter eines Museums. Zur Ausstellung gehören Beispiele globaler Marketingkampagnen der Firma aus den letzten Jahrzehnten und ein Nachbau einer robotergesteuerten Abfüllstation. Weiterhin gibt es einige Kunstwerke zu sehen, den Tresor, in dem sich angeblich die Geheimrezeptur für Coca-Cola befindet und schließlich am Ende des Rundgangs der beliebte Abschnitt Taste It!, wo man mehr als 60 verschiedene Produkte des Unternehmens probieren kann. Mehr als eine Million Gäste besuchen die World of Coca-Cola jedes Jahr.
121 Baker Street, Parkhaus am Ivan Allen Boulevard

 

Georgia Aquarium
Das vorerst jüngste Element des touristischen Zentrums rund um Coca-Cola und CNN ist das im Jahr 2005 aus privaten Spenden entstandene Aquarium, das sowohl Salz- als auch Süßwasserbecken aufweist. Highlights des Angebots im Georgia Aquarium sind die Delfine, Walhaie und die vier Weißen Wale, doch insgesamt leben über 120.000 Tiere aus 500 Arten im Aquarium. Das 24.000-Kubikmeter-Becken der Walhaie ist der Mittelpunkt der Anlage. Besucher erleben die Unterwasserwelt unter anderem mittels eines durch ein Becken führenden Tunnels und in verschiedenen thematischen Bereichen von der Wasserwelt Georgias bis zu tropischen Gewässern.
225 Baker Street

 

Martin Luther KIng Jr. National Historic Site
Gleich zwei Straßenblocks umfasst die Gedenkstätte zu Ehren des Bürgerrechtlers Martin Luther King Jr., dessen Bedeutung für die amerikanische Geschichte von Historikern als herausragend eingestuft wird. Zum Gesamtkomplex gehören mehrere Gebäude, darunter das Haus, in dem King aufgewachsen ist (geführte Besichtigungen möglich, 501 Auburn Avenue) und die Ebenezer Baptist Church, das ist die Kirche, in der Kings Vater als Pfarrer tätig war. In einem ehemaligen Feuerwehrgebäude ist eine kleine Ausstellung untergebracht, das eigentliche Museum zur National Historic Site befindet sich aber im Besucherzentrum, wo man sich auch für die Besichtigungstouren registrieren lassen kann. Unmittelbar vor dem Visitors Center befindet sich ein Rosengarten. Ebenfalls auf dem Gelände, allerdings nicht als offizieller Teil der National Historic Site, befindet sich das von Kings Familie betriebene King Center for Nonviolent Social Change. Hier können Besucher die Grabstätte Martin Luther Kings und seiner Frau Coretta sehen und ihren Tribut zollen.
Auburn Avenue / Freedom Parkway. Eintritt frei,

 

Margaret Mitchell House & Museum
Wer Atlanta in erster Linie mit der Südstaatenatmosphäre in Verbindung bringt, wie sie in “Vom Winde verweht” (Original: “Gone with the wind”) gezeichnet wurde, der findet hier nicht nur ein Museum mit Erinnerungsstücken an die Verfilmung des Bestsellers, sondern befindet sich zugleich auch noch an der Adresse, an der die Autorin Margaret Mitchell weite Teile des Werkes geschrieben hat. Das Wohnhaus stammt aus dem Jahr 1899 und hatte nach mehreren Bränden bereits kurz vor dem Abriss gestanden, bevor es in privater Initiative gerettet wurde.
990 Peachtree Street

 

Fernbank Museum of Natural History
Das seit 1992 bestehende Naturkundemuseum versucht den Brückenschlag zwischen Unterhaltung und Bildung und weist daher verschiedene interaktive Elemente auf, mit denen vor allem ein jüngeres Publikum angesprochen wird. Zu sehen gibt es unter anderem Exponate zu den Themen Dinosaurier, Naturgeschichte Georgias oder Welt der Muscheln. Interessant ist auch die permanente Sonderschau, die sich mit Kleidung und Schmuck im Laufe der Zeit beschäftigt. Zum Fernbank Museum gehören auch ein Café und ein IMAX-Kino.
767 Clifton Road

 

High Museum of Art
Das Kunstmuseum in Midtown, dessen Geschichte bis ins Jahr 1905 zurückreicht, gilt als eines der besten seiner Art im Südosten der USA. Als Teil des Woodruffs Arts Centers, in dem eine Theaterkompanie und das Symphonieorchester Atlantas zu Hause sind, verfügt das seit 2002 umfangreich erweiterte High Museum über rund 11.000 Kunstwerke, vor allem aus Europa und Nordamerika. Ein Schwerpunkt wird auf die Werke von Künstlern gelegt, die im Süden der USA zu Hause waren. Über Kooperationen mit anderen Museen in aller Welt, unter anderem mit dem Louvre in Paris, werden darüber hinaus immer wieder Sonderschauen ermöglicht.
1280 Peachtree Street

 

Atlanta Cyclorama & Civil War Museum
Alle Schulkinder in Amerika lernen, dass Atlanta im Bürgerkrieg der Süd- gegen die Nordstaaten eine wichtige und tragische Rolle gespielt hat. Besucher erfahren über dieses Kapitel der Geschichte mehr im Civil War Museum, das unter anderem eine historische Dampflokomotive ausstellt. Mittelpunkt und am meisten beachtetes Ausstellungsstück des Museums ist das Atlanta Cyclorama, ein großformatiges, zylinderförmiges Panoramabild aus den 1880er Jahren mit vielen Details, welches sich langsam um den Besucher herum dreht und eine Bürgerkriegsschlacht darstellt.
800 Cherokee Avenue