Emerald Necklace
Mit dem Begriff des Emerald Necklace, zu deutsch Perlenhalskette, bezeichnet man die Kette miteinander verknüpfter Parks und Gärten, die zusammen genommen Bostons Naherholungszentrum bilden. Angefangen beim bereits 1634 angelegten Boston Commons, der in der Vergangenheit bereits häufig Schauplatz von Großveranstaltungen war, bis hin zum Franklin Park, dem größten der Grünanlagen und Standort des Franklin Park Zoo sowie einer Vielzahl von Sportfeldern zieht sich ein etwa sieben Meilen langes Band von Freizeitgebieten durch die Stadt.

 

Boston Harbor Islands
Mehr als 20 kleine Inseln liegen vor dem Hafen Bostons und bilden zusammen ein weiteres beliebtes Naherholungsgebiet, das mit Fähren von der Stadt aus erreichbar ist. Die Inseln bieten Gelegenheiten zum Wandern, einige haben auch gern benutzte Strände. Sehenswürdigkeiten finden sich mit Fort Warren, einem 1834 zum Schutz des Hafens errichtetes Fort auf Georges Island sowie einem der ältesten Leuchttürme des Landes, dem 1716 errichteten und erst 1988 automatisierten Boston Light auf Little Brewster Island.

 

Hancock Place
Bostons mit 60 Stockwerken und knapp 241 Metern höchstes Gebäude wurde 1976 erbaut und beherbergt Büros der gleichnamigen Versicherungsgesellschaft. Das fast durchgängig verglaste Gebäude im Stadtteil Back Bay stand anfangs in der Kritik, weil es mehrere Schwierigkeiten bereits beim Bau gab und es in den ersten Monaten nach Eröffnung immer wieder vorkam, dass riesige Glasscheiben einfach aus dem Rahmen heraus und auf die Straße fielen. Das Aussichtsdeck auf dem Hancock Tower ist seit dem 11. September 2001 geschlossen. Die einzige verfügbare Aussichtsplattform Bostons befindet sich im 50. Stockwerk des zweithöchsten Gebäudes der Stadt, dem Prudential Tower.

 

New England Aquarium
Das an der Atlantic Avenue auf der Central Wharf gelegene Aquarium mit seinen 20000 Tieren gilt als Vorlage für viele weitere im Land entstandene ähnliche Einrichtungen. Hauptausstellungsstück ist der 750.000 Liter Wasser fassende Giant Ocean Tank, in dem ein karibisches Korallenriff nachgebildet wurde. Das Becken wird von einer spiralförmigen Treppe umgeben, so dass Besucher von vielen verschiedenen Winkeln hineinsehen können. Neben diesem gibt es noch weitere Einheiten im Aquarium, zum Beispiel das zu Füßen des Giant Ocean Tank befindliche Pinguinbecken.

 

Isabella Stewart Gardner Museum
Ein Kunstmuseum mit Schwerpunkt auf Kunst aus Europa und Asien, das nach einer viel gereisten Kunstsammlerin benannt ist. Damen mit dem Vornamen Isabella haben traditionell freien Eintritt zum Museum. Die Ausstellung wurde vielfach gerühmt für ihre besondere Atmosphäre, die eher an ein Wohnhaus als an ein Museum erinnert, sowie für den Blumengarten und die hier allwöchentlich stattfindenden Konzerte.

 

MIT Museum
Ein noch außergewöhnlicheres Museum befindet sich im nahegelegenen Cambridge, wo das Massachusetts Institute of Technology, eine der berühmtesten Universitäten des Landes ansässig ist. Das MIT Museum beschäftigt sich mit den Themen künstliche Intelligenz, Robotik und Holographie und stellt einige sehenswerte Stücke aus, die den Besucher in diese Themenwelten einführen.

 

Fenway Park
Die Heimspielstätte des beliebten Baseballteams der Red Sox ist das älteste aller Stadien in der Major League Baseball und hat als solches Kultstatus. Das Stadion liegt im Wohnviertel Fenway und ist damit einigen Einschränkungen unterlegen, die neuere Ballparks in anderen Städten nicht haben. Aus diesen Einschränkungen entstanden etliche bauliche Besonderheiten, die den außergewöhnlichen Charakter von Fenway Park unterstrichen. Das Stadion wurde 1912 eröffnet und war Schauplatz sportlicher Highlights sowie von Konzerten und politischen Veranstaltungen.