Lage Nordosten der USA, New England
Beiname The Pine Tree State
Einwohner 1,33 Millionen (42.)
Fläche 91.646 km² (39.)
Hauptstadt Augusta (Süden, 18.500 Einwohner)
Größte Stadt Portland (Süden, 67.100 Einwohner)
Weitere wichtige Städte Lewistin, Bangor, Auburn, Biddeford, Sanford
Nachbarstaaten New Hampshire
Postalische Abkürzung ME
Unionszugehörigkeit seit 15. März 1820 (23.)

 

Maine – der Begriff ruft bei Amerikanern wie bei Ausländern den Gedanken an die raue Atlantikküste des Nordostens hervor und an die traditionelle Küche mit Schwerpunkt auf Muscheln, Fisch und Hummer. Weiter landeinwärts ist das Landschaftsbild von Maine von vielen Seen, aber vor allem von Wald geprägt: Rund 90% der Landfläche des Bundesstaats werden von Wald bedeckt.

Aus diesem Grund sind Holz, Holzprodukte und Papier auch die wichtigsten Wirtschaftsgüter des Bundesstaats. Daneben sind der Schiffsbau, der Fischfang und der Tourismus bedeutende Branchen. Landwirtschaftliche Produkte von Bedeutung sind vor allem Heidelbeeren, Ahornsirup und Kartoffeln.

Maine ist in 16 Counties aufgeteilt, von denen das Cumberland County, welches die größte Stadt Portland umgibt, das bevölkerungsreichste ist. Maines Bevölkerungszahl überschritt 1980 erstmals die Grenze von einer Million und ist seitdem weiter gewachsen. Mehr als 94% der Einwohner sind weiß, Schwarze und Latinos stellen mit jeweils knapp über 1% Anteil kleine Minderheiten. Maine ist der Fläche nach der größte der Bundesstaaten New Englands. Der kleine Ort Lubec ist der östlichste Ort der USA.

Nach der Errichtung erster christlicher Missionsstationen durch französische Jesuiten im Jahr 1609 wurde Maine 1652 Teil der Massachusetts Bay Colony und kam als Teil des Bundesstaats Massachusetts mit diesem 1788 in die Union. Nach einer Volksabstimmung spaltete sich Maine ab und wurde der 23. der Vereinigten Staaten.

 

Mehr über Maine:

Portland Acadia Nationalpark