Lage Nordosten der USA, New England
Beiname The Bay State
Einwohner 6,86 Millionen (15.)
Fläche 27.336 km² (44.)
Hauptstadt Boston (Osten, 687.600 Einwohner)
Größte Stadt Boston
Weitere wichtige Städte Worcester, Springfield, Lowell, Cambridge
Nachbarstaaten Rhode Island, Connecticut, New York, Vermont, New Hampshire
Postalische Abkürzung MA
Unionszugehörigkeit seit 6. Februar 1788 (6.)

 

Massachusetts ist einer der zehn flächenmäßig kleinsten Bundesstaaten der USA, aber derjenige mit der dritthöchsten Bevölkerungsdichte. Der Grund dafür ist in erster Linie die Metropole Boston, deren Ballungsraum fast die Hälfte der Gesamtfläche des Bundesstaats einnimmt.

Als eines der Gründungsmitglieder der Union der Vereinigten Staaten hat Massachusetts nicht nur geschichtliche Bedeutung, sondern ist darüber hinaus bekannt für die von hier stammenden Politiker wie den Kennedys, für Kunst und Kultur und für seine weltberühmten Universitäten, zu denen Cambridge und Harvard gehören. Diese Faktoren haben dazu beigetragen, dass die Atmosphäre hier in New England manchmal etwas förmlicher (oder britischer) erscheint als im Rest des Landes.

Das Landschaftsbild von Massachusetts wird geprägt von zahlreichen Buchten des Atlantik im Osten, dem urbanen Großraum rund um Boston und ausgedehnten Wäldern im Hinterland, die mehr als 60% der Gesamtfläche einnehmen. Ebenfalls viel Platz beanspruchen die mehr als 7500 Farmen, die allerdings nur einen geringen Teil zur Wirtschaftsleistung beitragen. Die meisten Arbeitsplätze finden sich in den Universitäten, in Biotechnologie, Tourismus und im High-Tech-Bereich.

Massachusetts liegt beim Pro-Kopf-Einkommen seiner Einwohner auf einen der vorderen fünf Plätze in der Nation. Die Bevölkerung des Bundesstaats wächst seit seiner Gründung beständig, was vor allem der Immigration zu verdanken ist. Heute sind mehr als 900.000 der 6,6 Millionen Einwohner im Ausland geboren.

 

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Boston Cape Cod