Lage Nördlicher Mittlerer Westen
Beiname Peace Garden State
Einwohner 755.400 (47.)
Fläche 183.272 km² (19.)
Hauptstadt Bismarck (Mitte, 72.400 Einwohner)
Größte Stadt Fargo (Südosten, 120.800 Einwohner)
Weitere wichtige Städte Grand Forks, Minot, Mandabh, Dickinson, Williston 
Nachbarstaaten Minnesota, South Dakota, Montana
Postalische Abkürzung ND
Unionszugehörigkeit seit 2. November 1889 (39.)

 

Das touristisch wenig erschlossene North Dakota zählt zu den fünf Bundesstaaten mit der niedrigsten Bevölkerungszahl. Dank der Entdeckung von Ölvorkommen erlebte der Staat in den letzten Jahren einen wirtschaftlichen Aufschwung. Neben dem Öl werden in North Dakota auch Gas und Kohle gefördert, weiterhin spielt die Landwirtschaft eine große Rolle. Der Bundesstaat hält eine der niedrigsten Arbeitslosenquoten des Landes.

Die Bevölkerung des Staates ist dabei homogener als in allen anderen Teilen des Landes. 90% der Einwohner sind weiß und mit mehr als 5% stellen amerikanische Ureinwohner einen vergleichsweise hohen Bevölkerungsanteil. Es gibt vier Indianerreservate im Bundesstaat. North Dakota hat, bezogen auf die Einwohnerzahl, die höchste Dichte an christlichen Kirchen.

Außer den indianischen Einflüssen auf die Kultur, die in vielerlei Gestalt im Alltag wiederzufinden sind, haben Einwanderer aus Nordeuropa und Deutschland North Dakota geprägt. Mehr als 40% der Einwohner sind deutscher Abstammung und rund 2,5% der Menschen hier sprechen zuhause noch hauptsächlich deutsch.

Das Landschaftsbild wird in erster Linie von den Great Plains geprägt, im nördlichen Teil liegt die unwirtlich scheinende Region, die als Badlands bezeichnet wird. Der touristisch wichtigste Abschnitt des Bundesstaats ist der Theodore Roosevelt Nationalpark im Westen.

 

Mehr über North Dakota:

Bismarck Theodore Roosevelt Nationalpark