Lage Norden der USA, Mittlerer Westen
Beiname The Mount Rushmore State
Einwohner 865.500 (46.)
Fläche 199.729 km² (17.)
Hauptstadt Pierre (Mitte, 14.000 Einwohner)
Größte Stadt Sioux Falls (Osten, 183.200 Einwohner)
Weitere wichtige Städte Rapid City, Aberdeen, Brookings, Watertown
Nachbarstaaten North Dakota, Minnesota, Iowa, Nebraska, Wyoming, Montana
Postalische Abkürzung SD
Unionszugehörigkeit seit 2. November 1889 (40.)

 

Als einer der fünf US-Bundesstaaten mit der geringsten Bevölkerungsdichte ist South Dakota, dessen Name von hier ansässigen und zu den Sioux gehörenden Völkern stammt, vor allem für seine weiten, landwirtschaftlich geprägten Flächen bekannt und für seine offenen Landschaften, die im Westen den Great Plains zugerechnet werden, im Süden prägen die Black Hills das Bild.

Eingebettet in diese Landschaften sind zwei Nationalparks, daneben sind Mount Rushmore und das Crazy Horse Memorial die wichtigsten Anziehungspunkte für Besucher. Allgemein ist der Tourismus für die heimische Wirtschaft ein wichtiger Faktor, in der Hauptsache jedoch beruht diese noch immer auf der Landwirtschaft. Daneben ist ein großer Teil der arbeitenden Bevölkerung in Verwaltung und Militär beschäftigt.

South Dakotas Bevölkerung wächst seit 1970 beständig weiter. Sie ist heute zu knapp 85% weiß, nur rund 1% der Menschen sind schwarz. Mit mehr als 8% ist der Anteil der amerikanischen Ureinwohner an der Bevölkerungszahl der dritthöchste eines Bundesstaats. Der Lebensstandard in den Reservaten der Indianer jedoch steht oft in erschreckender Ausprägung hinter dem der sonstigen Bevölkerung zurück; von den acht ärmsten Counties des Landes nach Pro-Kopf-Einkommen befinden sich fünf in Reservaten in South Dakota.

Die indianische Bevölkerung stellt auch einen gewichtigen Anteil am kulturellen Angebot des Bundesstaats, in dem daneben typische Elemente des Westens sowie europäische Einflüsse eine Rolle spielen.

 

Mehr über South Dakota:

Black Hills Badlands Nationalpark
Custer State Park Wind Cave Nationalpark
Mount Rushmore