Lage Mittlere Atlantikstaaten
Beiname Mountain State
Einwohner 1,83 Millionen (38.)
Fläche 62.755 km² (41.)
Hauptstadt Charleston (Südwesten, 49.100 Einwohner)
Größte Stadt Charleston
Weitere wichtige Städte Huntington, Parkersburg, Morgantown, Wheeling
Nachbarstaaten Ohio, Pennsylvania, Maryland, Virginia, Kentucky
Postalische Abkürzung WV
Unionszugehörigkeit seit 20. Juni 1863 (35.)

 

West Virginia liegt im Gebiet der Appalachian Mountains und die Gebirgskette, die sich vom nördlichen New York bis nach Alabama zieht, bestimmt den größten Teil der Landschaft des Mountain State. Zugleich sorgen die Appalachen mit ihren Gipfeln, Flüssen und Wäldern dafür, dass der Bundesstaat vor allem für Outdoor-Fans ein großes Angebot aufweisen kann.

In einem Bundesstaat, dessen größte Stadt gerade einmal gut 50.000 Einwohner zählt, ist viel Platz für Natur. Diese hat in West Virginia auch wirtschaftliche Bedeutung, denn Holz, Kohle, Öl und Gas werden hier in großem Umfang abgebaut. Seit einiger Zeit hat auch die Gewinnung von Windenergie an Bedeutung gewonnen, daneben ist der Tourismus wichtig.

Der Bundesstaat war einst Teil des benachbarten Virginia, doch eine Volksabstimmung brachte 1863 die Abspaltung. Während des Bürgerkriegs spielte vor allem der kleine Ort Harpers Ferry im Osten eine große Rolle. Er wechselte mehrfach zwischen Besatzung der Süd- und Nordstaaten und war zuvor Schauplatz einer geplanten Sklavenrevolte.

Die Bevölkerungszahl West Virginias erreichte 1950 ihren Höchststand mit über 2 Millionen, verlor seitdem aber wieder und pendelt nun rund um die Zahl von 1,8 Millionen. Die Bevölkerung ist zu über 90% weiß und nur 1,1% der Einwohner ist außerhalb der USA geboren – das ist die niedrigste Quote unter den US-Bundesstaaten.

 

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Charleston