Lage Mittlerer Westen, an den Great Lakes
Beiname Badger State
Einwohner 5,78 Millionen (20.)
Fläche 169.639 km² (23.)
Hauptstadt Madison (Süden, 252.500 Einwohner)
Größte Stadt Milwaukee (Südosten, 595.000 Einwohner)
Weitere wichtige Städte Green Bay, Kenosha, Racine, Appleton
Nachbarstaaten Minnesota, Michigan, Illinois, Iowa
Postalische Abkürzung WI
Unionszugehörigkeit seit 29. Mai 1848 (30.)

 

Der “Badger State” hat seinen Spitznamen nicht etwa vom Dachs selbst, sondern von den Glücksrittern, die Anfang des 19. Jahrhunderts in das Territorium kamen, um in der Erde nach Mineralen zu suchen. Diese gruben sich zum Schlafen mitunter – wie Dachse – in ihre Erdlöcher ein. Heute ist Wisconsin weniger für seine Bodenschätze als für seine Milchprodukte bekannt und “America’s Dairyland” ist folgerichtig der zweite Beiname des Bundesstaats.

Wisconsin wird im Osten vom Ufer des Lake Michigan bestimmt, im Westen besteht das Landschaftsbild vor allem aus einer schwach besiedelten, flachen Ebene. Der Norden dagegen ist hügeliger, hier war vor Millionen von Jahren noch ein Mittelgebirge zu finden. Die westlichen Bundesstaatsgrenzen zu Iowa und Minnesota werden vom Mississippi gebildet.

Wisconsin hat ein kontinentales Klima, das im Norden etwas feuchter ist und im Winter oft für große Schneemengen sorgt, im Süden sind die Sommer oft spürbar wärmer. 1996 wurde in dem Dorf Couderay im Norden mit -48° C gemessen, die heißeste Temperatur erreichten die Wisconsin Dells 1936 mit +46° C.

Der Bundesstaat unterhält eine Regionalpartnerschaft mit dem deutschen Bundesland Hessen und viele Menschen hier sind deutscher Abstammung. Ebenso gibt es aber auch große Teile der Bevölkerung, deren Ahnen aus Skandinavien, Holland oder Italien stammen. Rund 71% der Einwohner Wisconsins sind auch hier geboren.

 

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