Connecticut, eines der ersten Mitglieder der Union der Vereinigten Staaten, kann auf eine vergleichsweise lange Geschichte zurückblicken. Bereits vor der Ankunft der ersten europäischen Entdecker bevölkerten Indianerstämme das Gebiet. Im Jahr 1614 kamen holländische Pioniere an den Connecticut River, dessen Flußlauf sie erkundeten.

Britische Einwanderer, die Puritaner, gründeten dann etwas später mit dem Ort Windsor die erste feste Siedlung von Europäern auf dem Kontinent, stießen dabei jedoch auf erbitterten Widerstand durch die Pequot, einem Indianerstamm, der hier ansässig war. Erst nach langen Auseinandersetzungen konnten die Neuankömmlinge das Gebiet für sich gewinnen.

Im Jahr 1662 löste sich Connecticut vom Mutterland Großbritannien, wurde weitgehend selbständig und gab sich eine eigene Verfassung. Allerdings dauerte es noch bis zum Jahr 1776, bis Connecticut einen unabhängigen Staat ausrief. 1788 erfolgte der Beitritt zur Union. Während des Bürgerkriegs stand der Bundesstaat auf Seiten des Nordens, von hier stammte ein wichtiger Teil des militärischen Materials der Truppen.