Im östlichen Teil Wyomings formt sich zwischen den Bergen der Teton Range im Westen und denen der Gros Ventre Range im Osten ein langgezogenes Hochtal, durch das sich der Snake River seinen Weg bahnt. Am südlichen Ende dieses als Jackson Hole bezeichneten Tals, in dem eine aus etwa 7500 Tieren bestehende Wapiti-Herde in der National Elk Refuge lebt, liegt die 10.500 Einwohner zählende Stadt Jackson, die als Oberzentrum einer bis ins benachbarte Idaho reichenden Region gilt.

Jackson hat sich über die Jahre sowohl als Ferienort einiger Prominenter, als auch als Künstlerkolonie etabliert. Die Stadt lebt in erster Linie vom Tourismus, denn von hier aus sind die Yellowstone und Grand Teton Nationalparks leicht erreichbar.

Darüber hinaus liegen mehrere gute und beliebte Skigebiete in der näheren Umgebung Jacksons. Neben dem berühmten Jackson Hole Mountain Resort in etwa 20 Kilometern Entfernung zählen auch das etwa 70 Kilometer entfernt liegende und für seine Schneemengen bekannte Grand Targhee Resort und das in direkter Stadtnähe liegende Snow King Resort dazu.

Bei Touristen beliebt ist das etwas außerhalb liegende National Museum of Wildlife Art, ein ganz besonderes Museum, das inmitten der National Elk Refuge liegt und Kunst zeigt, die sich mit der Natur beschäftigt. Es ist ganzjährig die ganze Woche über geöffnet. Breiter gefasst ist der Kunstbegriff im 2004 eröffneten Center for the Arts, in dem es Ateliers, Tanzstudios und Bühnen befinden. Es finden wechselnde Aufführungen und Ausstellungen statt. Einmal jährlich findet hier die hochkarätig besetzte Jackson Hole Writers Conference statt, bei der Autoren und Interessierte zu verschiedenen Veranstaltungen zusammenkommen.

Jackson, an dessen Town Square vier aus Elchgeweihen gefertigte Bögen stehen, ist Schauplatz des Grand Teton Music Festivals. Das ursprünglich im Sommer stattfindende Event hat sich längst über eine Konzertserie im Winter und einzelne Veranstaltungen im ganzen Jahr zu einer festen Institution im Kulturkalender entwickelt.