Die USA sind ein Land, dessen kulturgeschichtliche Entwicklung eng mit dem Auto zusammenhängt und sie sind ein Land, das man mit dem Auto erfahren muss. Natürlich sind die Entfernungen oft viel zu weit, um sie im 21. Jahrhundert noch mit dem Auto zurücklegen zu wollen – allein Texas ist so groß wie Frankreich – doch die Menschen in den Great Plains, die alten Diners im Süden oder die großartigen Landschaften des Südwestens erlebt man nicht vom Flugzeug aus. Echtes Amerika entdecken heißt, sich hinter das Steuer zu setzen und den Asphalt unter den Reifen zu hören.

Dabei geht es weniger um die zwölfspurigen und trotzdem chronisch verstopften Freeways um Dallas, Los Angeles oder New York City, sondern um das, was Amerikafans als Traumstraßen bezeichnen. Es gibt endlos pfeilgerade Straßen, auf denen man nur selten andere Wagen sieht; es gibt sich windende, steigende und wieder abfallende Straßen, bei denen sich hinter jeder Kurve ein neuer atemberaubender Blick bietet und es gibt eigentlich ganz normale Straßen, die den Autofahrer in die wunderbarsten Landschaften eintauchen lassen. Die alte Route 66 oder der transkontinentale Lincoln Highway gehörten zu diesen Straßen, weil sie Amerika verkörperten und weil sie einen Querschnitt durch die vielen Facetten der USA darstellen konnten. Andere Straßen besitzen noch nicht diesen mythischen Status, doch unter Kennern sind sie nicht minder beliebt.

Einige der schönsten Straßen der USA und was man links und rechts davon sehen und erleben kann:

US Route 1
Entlang der Ostküste von Florida bis Maine
Route 66
Die Mother Road vom Mittleren Westen bis zum Pazifik
California State Route 1
Der Pacific Coast Highway an Kaliforniens Küste
Great River Road
Am Mississippi von Kanada bis zum Meer
US Route 550
Über den Million Dollar Highway durch Colorado
Lincoln Highway
Reise in die Vergangenheit: Die erste transkontinentale Verbindung