Transamerica Pyramid
Der 260 Meter hohe Turm mit seiner charakteristischen Architektur ist das herausragendste Bauwerk in der Skyline San Franciscos. Er wurde 1972 eröffnet und zählte damals zu den fünf höchsten Gebäuden der Welt. Nach den Anschlägen vom 11. September wurde das bisherige Aussichtsdeck im 27. Stock geschlossen und durch eine virtuelle Plattform ersetzt, bestehend aus vier an der Spitze montierten Kameras, die einen Rundumblick erlauben.
600 Montgomery Street

San Francisco – Oakland Bay Bridge
Die allgemein nur Bay Bridge genannte Verbindung zwischen San Francisco und Oakland besteht eigentlich aus zwei doppelstöckigen Brücken, die jeweils fünf Fahrspuren des Interstate 80 tragen. Insgesamt ist die Verbindung 3,1 Kilometer lang und nur für den Autoverkehr freigegeben. Das Bauwerk wurde 1936 eröffnet. Die Benutzung in Richtung San Francisco kostet $4 Gebühr.

Painted Ladies
Der Begriff der Painted Ladies bezeichnet Häuser im viktorianischen Stil, die mit drei oder mehr Farben gestaltet sind, um die architektonischen Feinheiten zu unterstreichen. Insbesondere im Westen und Süden der Stadt finden sich noch zahlreiche Beispiele für solche Häuser, von denen es rund um 1900 beinahe 50.000 gegeben hat. Ein besonders bekanntes Beispiel ist die Postcard Row, eine Reihe unmittelbar aneinander angrenzender Wohnhäuser in der Steiner Street.

City Hall
Das mächtige Gebäude, 1915 fertiggestellt, ist der Neubau des Original-Rathauses der Stadt, das beim Erdbeben 1906 zerstört wurde. Mit 94 Metern Höhe, einer riesigen Kuppel, einer Nutzfläche von 46.000 Quadratmetern und einer Ausdehnung über zwei Straßenblocks ist die City Hall eine bemerkenswerte architektonische Erscheinung. Im Inneren des Gebäudes finden sich Büsten und Erinnerungen an ehemalige Bürgermeister San Franciscos. Sowohl die Rotunda im Inneren als auch Außenansichten der City Hall wurden bereits in mehreren Film- und Fernsehproduktionen verwendet. Die City Hall steht montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr für jedermann offen.
1 Dr. Carlton B. Goodlett Place

Lombard Street
Die Strasse am Russian Hill ist wegen eines etwa 400 Meter langen Abschnitts zwischen den Kreuzungen mit Hyde Street und Leavenworth Street bekannt, der sich als “gewundenste Straße der Welt” (crookedest street) bezeichnet, obwohl sie das wahrscheinlich gar nicht ist. Der fahrerisch herausfordernde Abschnitt überwindet ein Gefälle von 27% und besteht aus acht engen, mit rotem Pflaster ausgestatteten Haarnadelkurven. Viele Touristen versuchen sich an der Straße, weshalb es mitunter zu längeren Rückstaus kommen kann.

Chinatown
Zwar gibt es gerade in Kalifornien viele Städte, die asiatisch geprägte ethnische Stadtviertel haben, doch San Franciscos Chinatown nimmt unter diesen eine Sonderstellung ein. Auf einer Fläche von etwa 2 km² leben hier mehr als 100.000 Menschen in einer Kulisse, die zum Teil touristisch orientiert ist, zum anderen Teil aber durchaus authentisch chinesischen Charakter hat. Inzwischen sind auch an anderen Stellen in San Francisco chinesisch geprägte Viertel entstanden. Chinatown besteht seit 1840 und ist damit die älteste ihrer Art in Nordamerika. Der Hauptplatz ist der Portsmouth Square, der Platz, an dem 1848 der erste Goldfund der Öffentlichkeit präsentiert wurde, was Kalifornien für immer verändern sollte. Neben diversen, typischen Möglichkeiten zum Shopping und Restaurants wurde mit dem Chinese Culture Center hier auch ein Platz geschaffen, an dem sowohl Kunst gezeigt wird als auch in Ausstellungen über die Kulturgeschichte der Chinesen in Amerika informiert wird.

Union Square
Ein besonders beliebter Anziehungspunkt für Touristen ist der Union Square, der sich als lebendiges Zentrum der Stadt mit reichhaltigem und vielseitigem Angebot etabliert hat. In dem den Platz umgebenden Straßenblock befinden sich zahllose Einkaufsmöglichkeiten, die von Warenhäusern über Modeläden bis hin zu hochpreisigen Designerboutiquen reichen. Der gegen Ende des 20. Jahrhunderts etwas heruntergekommene Block wurde aufwendig renoviert und herausgeputzt, zudem wurde die unter dem Square liegende Parkgarage erweitert. Seit 2002 ist der neue Union Square das Zentrum für Shopping und Entertainment – hier befinden sich auch mehrere Theater- und Kleinkunstbühnen – sowie der Standort für einige Hotels.

Fisherman’s Wharf
Es gibt tatsächlich noch so einige Fischer, die ihre Boote hier liegen haben, in erster Linie aber ist die Fisherman’s Wharf zwischen dem Ghirardelli Square und der Kearny Street eine der wichtigsten Touristenattraktionen der Stadt. Hier finden vor allem im Sommer eine Vielzahl von Veranstaltungen statt, doch auch von diesen abgesehen hat Fisherman’s Wharf den zahllosen Touristen einiges zu bieten. So befindet sich hier ein Wachsmuseum, ein Museum für Kuriositäten und das Musée Mécanique, in dem mechanische Jahrmarktfiguren und ähnliches ausgestellt werden. Vor allem aber befinden sich hier mehrere Restaurants, die sich auf Fischgerichte spezialisiert haben und viele Gelegenheiten zum Shopping. Am ehemaligen Fährpier Hyde Street Pier liegen einige historische Boote, unter anderem ein Segelschiff aus dem Jahr 1886. Noch beliebter allerdings ist Pier 39, wo sich das Angebot der Wharf konzentriert und von wo aus Rundfahrten durch die Bay angeboten werden. Zu den beliebten Sehenswürdigkeiten zählt die mehrere hundert Tiere starke Seelöwenkolonie, die sich hier von Frühling bis Spätherbst aufhält. Diese und weitere Tiere des Meeres, unter anderem mehr als 50 Arten von Haien, werden im an den Pier angrenzenden Aquarium of the Bay vorgestellt, das sich auf die heimische Tierwelt konzentriert und unter anderem einen Unterwasser-Streichelzoo anbietet. An Fisherman’s Wharf vorbei und eine lange Strecke am Ufer der Bucht entlang zieht sich der Embarcadero, eine Strasse und Fußweg, die auf einem Deich errichtet worden sind. Der Embarcadero ist eine bei Spaziergängern äußerst beliebte Gelegenheit, sich am Wasser entlang zu bewegen. Fisherman’s Wharf ist mit der Powell-Hyde Linie der Cable Cars zu erreichen.

Ghirardelli Square
Der bei Besuchern beliebte Platz mit zahlreichen Restaurants und Geschäften wurde 2008 / 2009 einer großangelegten Renovierung unterzogen. Der Platz ist nach einer Schokoladen- und Eiscreme-Firma benannt, deren Besitzer 1893 den gesamten Platz mit allen Gebäuden kaufte und ihn zum Hauptquartier seiner Firma machte. Diese sitzt zwar inzwischen in San Leandro, die Produkte der Firma gibt es aber immer noch in großem Stil hier zu kaufen.

Treasure Island
Eine künstliche Insel in der Bucht von San Francisco, die 1937 aufgeschüttet wurde und zunächst als Flughafen diente. Später kamen viele Filmcrews hierher, die die alten Flugplatzkulissen für einige namhafte Produktionen nutzten. Rund um die Insel läuft ein leicht erhöht angelegter Weg, der gern für Spaziergänge genutzt wird. Treasure Island ist etwa 4 Quadratkilometer groß und zählt etwa 1100 Einwohner.

Straßenbahnen / F Market Line
Wer mit offenen Augen die Gegend um einige der berühmtesten Sehenswürdigkeiten betrachtet, wird einige ungewöhnlich altertümliche Straßenbahnen entdecken. Tatsächlich unterhält die Muni, die Transportbehörde der Stadt, auf ihrer F Market and Wharves Linie eine Flotte historischer Straßenbahnen, die im Wechsel hier eingesetzt werden und eine Art rollendes Museum bilden. Die etwa 20 Stunden am Tag verkehrenden Bahnen sind ein normaler Teil des Verkehrsnetzes der Muni. Im Einsatz sind sowohl alte Bahnen aus dem Bestand San Franciscos, aber auch aus anderen amerikanischen Städten und sogar einige europäische und asiatische Exemplare, zum Beispiel aus Mailand, Hamburg oder Osaka.

Haight-Ashbury
Der gewöhnlich kurz The Haight genannte Stadtteil wird von etwas mehr als 10.000 Menschen bewohnt und wurde besonders in den 60er Jahren bekannt als Treffpunkt der Hippie-Szene. Ab 1967 strömten mehr und mehr junge Menschen in das Viertel und verfolgten hier ihre Vorstellungen, die oft mit dem Genuss von Drogen einhergingen. Bekannte Musiker der Flower Power-Generation wie Janis Joplin lebten hier und bald schon begannen die Medien, das Geschehen in The Haight ausführlich zu beschreiben, was wieder neue Anhänger der Szene anzog. Im Sommer waren schließlich geschätzte 100.000 Menschen im Viertel und der näheren Umgebung, die hier ihren Summer of Love feierten. Auch heute noch herrscht in Haight-Ashbury eine liberale, unabhängige Atmosphäre, die viele Touristen anzieht. Das ungewöhnliche Hotel The Red Victorian zählt zu den Attraktionen, ebenso wie einige sehenswerte Painted Ladies. Der Höhepunkt des touristischen Zustroms liegt alljährlich im Juni, wenn auf der Haight Street ein großes Straßenfest mit Live-Musik gefeiert wird.

North Beach
Im Gegensatz zu Haight-Ashbury gilt der Stadtteil North Beach als Zentrum der Beat-Generation. Das Viertel mit heute etwa 20.000 Einwohnern war in den 50er Jahren unter anderem die Heimat von Jack Kerouac und Allen Ginsburg. North Beach war traditionell vor allem von italienischen Einwanderern bewohnt, die heute zwar kaum noch hier zu finden sind, dafür aber viele italienische Restaurants und Cafés. Der Stadtteil gilt heute als Zentrum des Nachtlebens mit zahlreichen Bars.

49-Mile Drive
Im Jahre 1938 eingerichtet, führt der 49-Mile Scenic Drive, der mit blau-weißen Schildern mit dem Bild einer Seemöwe ausgeschildert ist, zu beinahe allen Sehenswürdigkeiten von San Francisco und Umgebung. Start- und Endpunkt der Strecke sind der Internationale Flughafen von San Francisco und das Civic Center mit dem Rathaus der Stadt.

 

Weitere Sehenswürdigkeiten:
Alcatraz
Golden Gate
The Castro