Space Needle
Der 1962 anlässlich der Weltausstellung errichtete, 184 Meter hohe Turm ist das Wahrzeichen Seattles und die wichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt. Sie hat bereits in zahlreichen Filmen eine Rolle gespielt. Als die Space Needle erbaut wurde, war der Turm das höchste Gebäude westlich des Mississippi. Die Aussichtsplattform befindet sich auf 160 Metern Höhe, ein Restaurant einige Meter darunter. Dieses dreht sich langsam um die eigene Achse, für eine volle Umdrehung braucht es 47 Minuten. Von beiden Plattformen aus lässt sich die ganze Stadt überblicken, zudem kann man Mount Rainier, die Olympic Mountains und die Cascade Mountains in der Umgebung Seattles sehen. Mitunter kommt es zu längeren Wartezeiten an den Aufzügen nach oben, die 16 km/h schnell sind und 41 Sekunden bis ganz oben benötigen. Wenn es sehr windig ist, werden die Aufzüge etwas verlangsamt, Grund zur Sorge besteht aber auch dann nicht: Die Space Needle kann Windgeschwindigkeiten bis über 300 km/h aushalten und gilt sogar als erdbebensicher. Auf der Spitze des Turms befindet sich das Legacy Light, eine 1999 eingebaute Lichtsäule, deren Gebrauch jedoch stark zurückgefahren wurde. Der Lichtstrahl ist nur noch an wenigen Tagen im Jahr zu sehen.
400 Broad Street

 

Seattle Center
Zu Füßen der Space Needle liegt das ehemalige Ausstellungsgelände der Weltausstellung, das nun ein Zentrum für Veranstaltungen aller Art bildet. Hier gibt es auf insgesamt 30 Hektar einen Vergnügungspark, ein Amphitheater, mehrere Kinos, ein Stück der Berliner Mauer, Museen für Musik, Wissenschaft und Science Fiction sowie die Aufführungsorte für die Seattle Opera und einige Theater. Das Seattle Center ist Schauplatz diverser Festivals, unter anderem des jährlichen Winterfests. Sehenswert ist die International Fountain, ein Springbrunnen mit 20 Fontänen, dessen Musik- und Wasserchoreographien jeden Monat geändert werden. Das Seattle Center ist ein Endpunkt der Monorail, einer Einschienenbahn, deren Linie von hier nach Downtown verläuft.

 

Pacific Science Center
Ein wichtiger Anziehungspunkt im Seattle Center ist das Wissenschaftszentrum mit seiner interessanten Architektur aus bogenförmigen Elementen. In acht Gebäuden und verschiedenen Themenbereichen geht es unter anderem um die Verbindung von Kunst und Technik, um mathematisches Denken und um Anatomie. Das Museum zeichnet sich besonders durch seine interaktiven Elemente aus. Dieses Anliegen zeigt sich auch im Programm “Science on Wheels”, in dem das Museumsteam wissenschaftliche Ausstellungsstücke per Van in Schulen bringt.
200 Second Avenue

 

Smith Tower
Das 42 Stockwerke und 141 Meter hohe Gebäude im neoklassischen Stil war Seattles erster Wolkenkratzer und das höchste Gebäude westlich des Mississippi, als es 1914 eröffnet wurde. Die typische Fassade aus Terrakotta wird gekrönt von einem Glaswürfel, der das ganze Jahr über farbig beleuchtet wird. Das Gebäude hat eine Aussichtsplattform mit Blick auf Downtown.
500 Second Avenue

Columbia Center
Der 287 Meter hohe Turm des Columbia Center, 1985 erbaut, ist das höchste Gebäude Washingtons, das zweithöchste an der Westküste und der herausragende Punkt der Skyline. Der Turm besteht aus drei architektonischen Bögen, die den Eindruck erwecken, es handele sich um drei separate Gebäude. Das Columbia Center mit seiner prägnanten dunklen Fassade ist jährlicher Schauplatz eines Feuerwehrwettkampfs, bei dem Hunderte Feuerwehrleute die mehr als 1300 Stufen hinauf laufen – in voller Ausrüstung. Columbia Center war eines der ursprünglich geplanten Ziele für die Anschläge vom 11. September. Auch hier gibt es eine Aussichtsplattform (geöffnet täglich 10-20 Uhr), von der aus man einen wunderbaren Blick auf die Umgebung Seattles hat.
701 Fifth Avenue

 

Pike Place Market
Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten für Besucher Seattles ist der seit 1907 bestehende Marktplatz in Downtown. Auf über 35.000 Quadratmetern auf mehreren Ebenen an der Elliott Bay werden hier täglich die Produkte von Farmern, Handwerkern und Händlern angeboten. Zusätzlich befinden sich hier viele kleine Läden, Bars, Restaurants und Antiquitätenhändler. Darüber hinaus gibt es einige Einrichtungen und Wohnraum für sozial schwache Familien. Diese Angebote werden unter anderem durch die Spenden finanziert, die bei einem großen, aus Bronze gegossenen Sparschwein namens Rachel abgegeben werden, das zum Wahrzeichen des Markets wurde. Ebenso bekannt sind die Mitarbeiter auf dem Fischmarkt, die auf Bestellung hin den ausgewählten Fisch von den eisgekühlten Tischen zur Verkaufstheke werfen, die so genannten fishmongers. Pike Place Market ist außerdem Standort der ersten Starbucks-Kaffeebar weltweit. An das Marktgelände anschließend befindet sich ein städtischer Park.
In Downtown, zwischen First Avenue, Virginia Avenue und Western Avenue

Seattle Aquarium
Am Pier 59 an der Elliott Bay befindet sich seit 1977 das Seattle Aquarium, das 2013 renoviert und erweitert wurde. Zur Ausstellung gehören unter anderem ein Wellenbecken und ein künstliches Korallenriff. Der Schwerpunkt der Arbeit des Aquariums liegt auf Arterhaltung und auf der Darstellung der Lebensräume der näheren Umgebung.
1483 Alaskan Way

Pioneer Square
Der Stadtteil, angrenzend an Downtown, bildet die Keimzelle der Stadt, hier wurde Seattle 1852 gegründet. Das Viertel, angereichert mit Kunstgalerien, interessanten Geschäften und vielen Bars und Restaurants, gilt als Mittelpunkt des Nachtlebens der Stadt. Die zahlreichen historischen Gebäude von Pioneer Square bilden dafür die Kulisse. In einem davon liegt auch ein Teil des Klondike Gold Rush National Historic Parks, denn zu Zeiten des Goldrauschs diente Seattle für tausende Glücksritter als Startpunkt für die Reise nach Alaska. Im ehemaligen Cadillac Hotel an der Second Avenue, einem bei den Goldsuchern beliebten Zwischenstopp, ist heute das Visitors Centers und ein Museum des Parks untergebracht, dessen anderer Teil in Skagway, Alaska, zu finden ist.
Jedes Jahr im Juni findet das Pioneer Square Fire Festival statt, dessen Höhepunkt eine Parade der Feuerwehrfahrzeuge ist. Im Occidental Park befindet sich eine Bronzeskulptur, die 1998 zur Erinnerung an im Dienst gefallene Feuerwehrleute aufgestellt wurde.

Seattle Art Museum
Das Kunstmuseum besteht aus drei einzelnen Einrichtungen. Neben der zentralen Stelle in Downtown unterhält die Institution auch das Seattle Asian Art Museum im Stadtteil Capitol Hill (1400 East Prospect Street) sowie seit 2007 den Olympic Sculpture Park, eine Sammlung von Skulpturen direkt an der Elliott Bay im Stadtteil Pioneer Square (Eintritt frei). Die Hauptausstellung umfasst mehr als 25.000 Exponate einer vielseitigen Kunstsammlung, deren Schwerpunkt auf moderner amerikanischer Malerei liegt. Zusätzlich werden regelmäßig Leihgaben gezeigt.
1300 First Avenue

 

Woodland Park Zoo
Im Stadtteil Phinney Ridge liegt der zoologische Garten Seattles. Der 1898 eröffnete Zoo ist ein relativ kleiner Tiergarten mit etwa 1000 Tieren aus rund 300 Arten, der schon mehrfach für seine artgerecht gestalteten Gehege ausgezeichnet wurde. Er verfügt über thematisch getrennte Bereiche, darunter die afrikanische Savanne und der tropische Regenwald. Der Woodland Park Zoo verfügt auch über ein breites botanisches Angebot und zeigt mehr als 1000 verschiedene Pflanzenarten.
5500 Phinney Avenue