Skyline
Der zentrale Business-Distrikt von Dallas, Downtown, weist eine beeindruckende Skyline mit allein 20 Gebäuden über 150 Meter Höhe auf. Der höchste Wolkenkratzer ist der knapp 281 Meter hohe Büroturm Bank of America Plaza, derzeit die Nummer 22 in der Liste der höchsten Gebäude der USA. Grüne Lichteffekte kennzeichnen die Kanten des Gebäudes in der Dunkelheit. Mit 56 Stockwerken und 220 Metern Höhe (270 Meter inklusive der Dachantenne) folgt der 1974 erbaute Renaissance Tower auf dem zweiten Platz, in dem unter anderem die Headquarters der Kaufhauskette Neiman Marcus untergebracht sind. In der TV-Serie “Dallas” war das Gebäude der vorgebliche Sitz der Firma Ewing Oil. Der Reunion Tower (300 Reunion Boulevard) ist zwar mit seinen 171 Metern nur das fünfzehntgrößte Gebäude der Stadt, ist dank seiner kugelförmigen, nachts beleuchteten Spitze aber so etwas wie das Wahrzeichen. Er wurde 1978 als Aussichtsturm errichtet. Zusätzlich zum Observation Deck gibt es ein sich drehendes Restaurant mit großen Fenstern, die ebenfalls einen guten Ausblick ermöglichen. Der Turm wurde im Jahr 2000 in das angrenzende, neu gebaute Hotel integriert.

 

State Fair Park
Das Gelände, auf dem im Herbst die jährliche Texas State Fair stattfindet, ist auch außerhalb dieses Events ein lohnendes Ziel. Hier befindet sich nicht nur die im spanischen Kolonialstil errichtete Music Hall mit ihren 3400 Zuschauerplätzen, die der Aufführungsort der Dallas Summer Musicals ist, sondern auch das 1929 eröffnete Cotton Bowl-Stadion, traditionsreiche Sportstätte mit 92.000 Plätzen, ehemalige Heimat des Footballteams der Dallas Cowboys und Austragungsort während der Fußball-WM 1994 sowie gleich mehrere Museen.

Perot Museum of Nature & Science
Aus dem Zusammenschluss dreier Museen entstand 2006 das naturwissenschaftliche Museum, das an zwei Standorten in Dallas untergebracht ist; ein Campus befindet sich im Fair Park, ein anderer im Stadtteil Victory Park. Zum Museum gehören ein Paläontologie-Labor und ein Planetarium. In der Natur-Abteilung finden sich Exponate, mit denen Millionen Jahre Erdgeschichte dargestellt werden, sowie ein Abschnitt zum Thema Wetterphänomene. Weiterhin erlaubt die Ausstellung Einblicke in Physik, Astronomie, Anatomie und andere Fachgebiete. Einige Exponate speziell für Kinder sind ebenfalls vorhanden.
2201 North Field Street

West End Historic District
In Downtown Dallas, rund um die Keimzelle der Stadt, wo John Neely Bryan damals seinen Handelsposten errichtete, wurde ein Teil der historischen Innenstadt bewahrt. Aus ehemaligen Lagerhäusern in Backstein-Architektur wurden Läden und Restaurants. Obwohl auch dieses Viertel über die Jahre an Schmuck verloren hat, befinden sich hier dennoch zwei der wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Dallas.

The Sixth Floor Museum
Das Museum, eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten von Dallas, befindet sich im sechsten Stock des ehemaligen Schulbuchlagers und damit genau an dem Ort, von dem aus Lee Harvey Oswald am 22. November 1963 John F. Kennedy erschoss. Das seit 1989 bestehende Museum rekonstruiert Tat, Vorgeschichte und die nachfolgenden Untersuchungen mit Hilfe von Fotos, Film und anderen Exponaten, wobei es sich ausschließlich auf die offizielle Version der Ereignisse stützt.
Dealey Plaza, 411 Elm Street.

Dallas World Aquarium
Ebenfalls im West End angesiedelt und in einem ehemaligen Lagerhaus untergebracht ist das 1992 eröffnete Dallas World Aquarium, das sich unter anderem um den Schutz bedrohter Arten bemüht. In zehn Aquarien, darunter ein begehbarer Tunnel, wird das maritime Leben aus aller Welt gezeigt. Im obersten Stockwerk wurde ein Stück südamerikanischen Regenwalds rekonstruiert, hier leben auch Faultiere und Krokodile. Bemerkenswert ist darüber hinaus die große Zahl exotischer Vögel, die hier leben.
1801 North Griffin Street

 

Dallas Museum of Art
Das Kunstmuseum in Downtown besitzt etwa 24000 Exponate aus fünf Jahrtausenden Kunstgeschichte. Zurückblickend auf eine mehr als hundertjährige Geschichte ist das Dallas Museum of Art eine der führenden Institutionen des Landes. Schwerpunkte der Ausstellung liegen auf amerikanischer, südasiatischer und europäischer Kunst, doch auch die Antike ist mit einigen Ausstellungsstücken vertreten. Über ein Veranstaltungsprogramm wird die Brücke zu Musik und Literatur geschlagen.
1717 North Harwood

Pioneer Plaza
Dieser öffentliche Park im Geschäftszentrum von Downtown in der Nähe des Convention Centers ist deswegen bei Touristen so beliebt, weil hier die große Skulptur des texanischen Künstlers Robert Summers zu finden ist, die mehrere Dutzend überlebensgroße, bronzene Longhorn-Rinder zeigt, wie sie einst über die Trails zu den Bahnhöfen getrieben wurden, dazu Bronzeskulpturen von Cowboys. Das Skulpturenensemble ist ein sehr beliebtes Fotomotiv. Es ist ein sich weiter entwickelndes Werk, gelegentlich wird eine neue Skulptur der Herde hinzugefügt.
An die Plaza mit der Skulptur anschließend befindet sich der Pioneer Park Cemetery. Dieser Friedhof ist die letzte Ruhestätte für mehrere Persönlichkeiten aus der frühen Geschichte der Stadt. Darüber hinaus ist der Friedhof der Standort für das Confederate War Memorial. Auf der Spitze des gut 18 Meter hohen Denkmals steht die Skulptur eines konföderierten Soldaten. Das Denkmal stammt aus dem Jahr 1896 und wurde 1961 an seinen jetzigen Standort transferiert.

White Rock Lake
Im Nordosten von Dallas, im Stadtteil Lakewood, liegt mit dem White Rock Lake Park eine grüne Oase in der Stadt, die viele Freizeitmöglichkeiten bietet. Das Freizeitgebiet ist aus der Not heraus entstanden, denn als 1910 das Wasser in Dallas knapp wurde, entstand der Bedarf für einen Stausee. Dieser entstand auf ehemaligem Farmland und ist heute umgeben von einem großzügigen Park, in dem sich Rad- und Spazierwege befinden. Schwimmen darf man im See zwar nicht, dafür aber segeln und Kanu fahren, auch Stand-Up Paddling wird angeboten. Im Dezember findet im Park der Dallas Marathon statt. Im Frühjahr sind die Wildblumen sehenswert, die weite Felder zum Beispiel in der Nähe der Mockingbird Lane bedecken.

Dallas Arboretum and Botanical Garden
Am Ufer des White Rock Lake gelegen, ist der botanische Garten nicht nur wegen seiner vielen, thematisch unterschiedenen Gärten sehenswert, sondern auch wegen des schönen Blicks auf die Skyline von Downtown. Der Baumgarten (Dallas Arboretum) wurde 1984 eröffnet, der botanische Garten besteht seit 1940. Zu entdecken gibt es unter anderem einen Rosen-, einen Kamelien- und einen Magnoliengarten, dazu gibt es einen Bereich für Kinder. Im Frühjahr wird beim Festival Dallas Blooms die neue Blütenpracht gefeiert, im Herbst gibt es ein “Dorf der Kürbisse” zu sehen.
8525 Garland Road