Bundesstaat New Mexico   Einwohner 559.300
Einwohner Ballungsraum 909.900   Fläche 491 km²
Bevölkerungsdichte 1.100 / km²   Gründungsjahr 1706
Beiname  The Duke City   Zeitzone MEZ -8

 

Die größte Stadt des Bundesstaats New Mexico gilt allgemein als ein Musterbeispiel für die spanische und lateinamerikanische Kultur und Geschichte des amerikanischen Südwestens. Die Stadt hat ihren Namen von der gleichnamigen Kleinstadt in Spanien, welche die Heimat des ehemaligen Gouverneurs der spanischen Kolonie New Mexico war. Albuquerque liegt am Ufer des Rio Grande und am Rande der Gebirgskette der Sandia Mountains, die eine Höhe von bis zu 3250 Metern erreichen. Das Alltagsleben in der Stadt und ihre kulturelle Szene sind geprägt vom hispanischen Erbe dieser Region.

Ursprünglich als spanisch-kolonialer Außenposten angelegt, war Albuquerque zunächst für lange Zeit ein von der Landwirtschaft geprägter Ort, angelegt nach dem Muster spanischer Dörfer. Noch im Jahr 1900 hatte die Stadt nur 8000 Einwohner und es war schließlich die berühmte Route 66, die Albuquerque zu einem größeren Bekanntheitsgrad und schnell auch zu wachsenden Bevölkerungszahlen verhalf. Mitte des 20. Jahrhunderts waren es noch weniger als 100.000 Einwohner und im Jahr 2000 lebten bereits knapp 450.000 Menschen hier, inzwischen ist die Zahl weiter gestiegen.

Gelegen auf einer Höhe zwischen 1500 und 1950 Metern über dem Meeresspiegel und am Rand der Chihuahua-Wüste, erlebt Albuquerque ein trockenes, sonniges Klima mit durchschnittlich mehr als 3400 Sonnenstunden im Jahr. Während des recht kurzen Winters ist Schnee keine Seltenheit, Temperaturen unter 0° C bleiben aber relativ selten.

New Mexicos Metropole ist Standort der University of New Mexico und der Kirtland Air Force Base, die beiden Einrichtungen sind die wichtigsten Arbeitgeber der Stadt. Albuquerque hat sich darüber hinaus in den letzten Jahren einen Namen als Standort der Technologie-Branche gemacht, bemerkenswert ist auch die wachsende Zahl der Unternehmen aus der Solarbranche. Weiterhin spielt auch der Tourismus eine wichtige Rolle. Fachmagazine bescheinigen der Stadt und der Region ein gutes Klima sowohl für bestehende Unternehmen als auch für Start-Ups.

Die Bevölkerung von Albuquerque ist heute sehr multikulturell. Die größte Gruppe der Einwohner stellen die Hispanics mit knapp 47%, weitere 42% bezeichnen sich als nicht-hispanische Weiße. Indianische Ureinwohner stellen knapp 4% der Bevölkerung, das sind mehr als die lediglich knapp 3% Schwarze. Bei der Volkszählung 2010 gab es in der Stadt gut 239.000 Haushalte mit einer durchschnittlichen Haushaltsgröße von 2,4.

 

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