Bundesstaat Florida   Einwohner 892.100
Einwohner Ballungsraum 1,50 Millionen   Fläche 2.265 km²
Bevölkerungsdichte 455 / km²   Gründungsjahr 1791
Beiname Jax   Zeitzone MEZ -6

 

Jacksonville ist die zweitgrößte Stadt der USA – jedenfalls nach der Fläche. Diese erstaunliche und außerhalb Amerikas kaum bekannte Tatsache rührt daher, dass in den 60er Jahren eine große Eingemeindung umliegender Orte vorgenommen wurde und führte zugleich dazu, dass die so neu formierte Stadt die der Bevölkerungszahl nach größte in Florida wurde. Die moderne Metropole wurde 1791 an dem Ort gegründet, an der sich schon Mitte des 16. Jahrhunderts eine der ersten europäischen Kolonien in Nordamerika befand und ist heute einer der wichtigsten Häfen der amerikanischen Ostküste sowie bedeutend für Wirtschaft und Tourismus.

 

Die nach Einwohnern elftgrößte Stadt der USA wurde nach Andrew Jackson, dem siebten Präsidenten der USA und ehemaligem Gouverneur Floridas benannt. Sie liegt an der Mündung des St. John’s Rivers in den Atlantik und nur wenige Meilen von der Grenze zwischen den Bundesstaaten Florida und Georgia entfernt. Dank der Lage direkt am Meer und dem ganzjährig angenehmen Klima sowie dem im Vergleich zu den weiter südlich liegenden Regionen deutlich verringertem Hurrikan-Risiko ist Jacksonville auch eine beliebte Destination für Touristen.

Nach einem verheerenden Großfeuer im Jahr 1901 begann sich das Gesicht der Stadt zu wandeln. Der Wiederaufbau des in weiten Teilen zerstörten Jacksonville erhöhte die Attraktivität der Stadt für Touristen und Neubürger und ließ sie schnell wachsen. Der wichtigste Schritt in der Geschichte Jacksonvilles war aber die Eingemeindung aller Ortschaften der Umgebung 1968. Zuvor waren unzählige Einwohner ins Umland abgewandert und die Stadt sah sich mit ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert. Zwischen 1960 und 1970 stieg die Zahl der Einwohner von 201.000 auf 529.000. Die heutige Bevölkerung Jacksonvilles hat einem im Vergleich mit dem übrigen Florida recht hohen Anteil an Schwarzen mit rund 30% und einen recht niedrigen Anteil an Hispanics mit etwa 8%. Das Durchschnittsalter der Bevölkerung liegt bei 34 Jahren.
Jacksonville wird als einer der besten Arbeitsmärkte an der Ostküste Amerikas angesehen. Die Wirtschaft der Stadt ist breit diversifiziert, ein Schwerpunkt liegt dank des bedeutenden Hafens, in dem ein bedeutender Teil des US-Außenhandels abgewickelt wird, bei Transport und Logistik. Rund 50.000 Jobs in der Region hängen direkt oder indirekt mit dem Hafen zusammen, weitere gut 40.000 Arbeitsplätze verdankt die Stadt dem Tourismus. Darüber hinaus gibt es mehrere militärische Einrichtungen in Jacksonville, die ebenfalls wirtschaftlich sehr bedeutsam sind.

 

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