Bundesstaat New York   Einwohner 8,62 Millionen
Einwohner Ballungsraum 20,32 Millionen   Fläche 1.213 km²
Bevölkerungsdichte 11.000 / km²   Gründungsjahr 1624
Beiname Big Apple   Zeitzone MEZ -6

 

New York City- das ist ein Synonym für den Begriff Stadt. Tausende von Namen hat man dem Big Apple schon gegeben, unzählige Male ist die Stadt portraitiert worden, in zahllosen Bildern, Büchern und Liedern hat man versucht, sie zu charakterisieren, doch selbst die besten dieser Versuche können nur einen Bruchteil von dem erfassen, was New York City ausmacht. Jedes Jahr reisen rund 40 Millionen Menschen in die Stadt, die tausende Gründe für einen Besuch bietet. Als größte Stadt der USA, als weltweit bekannte Metropole und als Sitz der Vereinten Nationen muss man New York City zu den bedeutendsten Städten der Welt zählen.

Rund 40 Millionen Besucher reisen jedes Jahr nach New York City und angesichts der Attraktionen dieser Stadt ist das wenig verwunderlich: Kultur, Shopping, Sport, Business – in diesen wie in vielen anderen Bereichen ist New York das Zentrum der Welt. Viele Legenden ranken sich um die Stadt, nicht immer nur positive. Die New Yorker seien laut, vulgär und unfreundlich, ist eine der weit verbreiteten Meinungen über die Bewohner dieser Stadt. Tatsächlich geht es in New York eigentlich immer ein bisschen schneller, lauter, hektischer zu als andernorts, doch ebenso finden sich auch zahlreiche ruhige und beschauliche Ecken. Was nicht mehr zutrifft, ist das Vorurteil von der Kriminalitätshauptstadt New York: Schon seit vielen Jahren ist die Verbrechensrate insgesamt rückläufig und New York City zählt heute zu den sichersten Städten des Landes.

New York City besteht aus fünf Stadtteilen, den so genannten Boroughs: Manhattan, Brooklyn, Bronx, Queens und Staten Island. Von diesen sind Brooklyn mit gut 2,6 Millionen und Queens mit rund 2,3 Millionen Einwohnern die größten, die größte Bedeutung allerdings hat Manhattan als Zentrum von Kultur, Handel und Wirtschaft. Innerhalb der Stadtteile gibt es weitere inoffizielle Abgrenzungen in Viertel, die teilweise, etwa in Manhattan, ethnisch geprägt sind wie Chinatown oder Little Italy oder durch Straßenzüge begrenzt werden wie Tribeca oder Soho.
In Bezug auf die Zusammensetzung der Bevölkerung ist New York City seit jeher der Inbegriff des Schmelztiegels. Allein während der Zeit der Einwanderungswellen zwischen 1895 und 1920 kamen 12 Millionen Europäer hier an und viele blieben. Auch heute noch sind beachtliche 36% der Einwohner nicht in den USA geboren und die Internationalität New Yorks ist an vielen Ecken und Enden zu erkennen.

Viele der Einwohner werden von der Wirtschaftskraft New Yorks angezogen. Unter den Städten der Welt ist der Big Apple, gemessen am in der Stadt erwirtschafteten Bruttoinlandsprodukt, die zweitstärkste nach Tokio. Die vielseitige Wirtschaft hat ihren Schwerpunkt bei Finanzdienstleistungen – an der Wall Street befindet sich die bedeutendste Börse der Welt -, kann aber auch auf zahlreichen anderen Sektoren auf namhafte Unternehmen verweisen, die ihren Sitz in der Stadt haben, wobei der produzierende Bereich inzwischen deutlich an Anteilen verloren hat. Der Nachwuchs für diese Unternehmen wird an unzähligen Hochschulen ausgebildet und bleibt dann oft auch in New York. Nach einer Untersuchung aus dem Jahr 2005 hatten 60% aller Einwohner Manhattans mindestens einen College-Abschluss vorzuweisen.

 

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