Einem im Jahr 1896 mit den hier ansässigen Shoshone- und Arapaho-Indianern abgeschlossenen Vertrag ist es zu verdanken, dass der kleine Ort Thermopolis, etwas nördlich der geographischen Mitte Wyomings gelegen, heute eine außergewöhnliche Touristenattraktion hat, die darüber hinaus auch noch kostenlos benutzbar ist.

Gleich mehrere warme Quellen sprudeln hier aus dem Boden, deren an Mineralen reiches Wasser von geologischen Prozessen erwärmt wird. Die Quellen gehören zum Hot Springs State Park, der im Nordwesten des etwas mehr als 3000 Einwohner zählenden Ortes zu finden ist.

Doch nicht nur das warme Wasser lockt Touristen in den State Park, sondern auch die hier lebende Bisonherde. Der Park verfügt über zwei privat betriebene Schwimmbäder und eine im Jahr 1919 errichtete Hängebrücke über den Big Horn River.

Die zweite Sehenswürdigkeit von Thermopolis ist das Wyoming Dinosaur Center, ein privates Forschungszentrum, das nicht nur Ausgrabungsstätten in der Gegend unterhält, sondern auch ein Museum, in dem es mehrere Saurierskelette gibt, unter anderem einen in der Region gefundenen Archaeopteryx, das so genannte Thermopolis-Exemplar.