Bundesstaat Texas   Einwohner 2,31 Millionen
Einwohner Ballungsraum 6,31 Millionen   Fläche 1624 km²
Bevölkerungsdichte 1.414 / km²   Gründungsjahr 1837
Beiname  Space City   Zeitzone MEZ -7

 

Die viertgrößte Stadt der USA hat vor allem eine herausragende wirtschaftliche Bedeutung. Der Hafen der Stadt, der sich längst über die Stadtgrenzen hinaus erstreckt, ist der bedeutendste internationale Hafen des Landes und zugleich Standort zahlreicher Anlagen zur Verarbeitung des texanischen Öls. Houston gilt unter anderem dank der hier ansässigen Unternehmen aus dem Energiebereich als eine globale Stadt, die ihrem Rang entsprechend über ein vielseitiges Angebot für Kultur und Freizeit verfügt. Zudem ist Houston die Stadt unter den amerikanischen Metropolen, die den größten Bestand an Parks und Grünflächen vorweisen kann.

Die beeindruckende Skyline der Space City, wie Houston sich halboffiziell nennt, weist nach New York City und Chicago die höchsten Gebäude der USA auf. Diese sind durch ein etwa elf Kilometer langes System von Skywalks, Tunnels und Übergängen miteinander verbunden, die auch bei den heißen Sommertemperaturen nicht zu anstrengendes Arbeiten und Flanieren erlauben. Im Durchschnitt liegen die Temperaturen in Houston an mehr als 90 Tagen pro Jahr bei 32° C und darüber und auch im Winter fallen die Werte selten unter 10° C bei allgemein feucht-subtropischem Klima. Luftverschmutzung ist ein beständiges Problem der Stadt, unter anderem ausgelöst durch die Industrien entlang des Schifffahrtskanals in den Golf von Mexiko.

Als gefragter Wirtschaftsstandort schneidet Houston bei Vergleichen etwa zur Lage des Arbeitsmarkts regelmäßig positiv ab. Insbesondere Unternehmen aus dem Energiebereich – neben Öl und Gas spielen hier auch erneuerbare Energien eine größer werdende Rolle – sind in der Stadt ansässig. Daneben finden sich unter anderem Firmen aus den Bereichen Biotechnologie und Luft- und Raumfahrt, auch die Industrie und das Transportwesen spielen eine bedeutende Rolle. Errechnet man das Bruttoprodukt für den Ballungsraum, ergibt sich ein höherer Wert für die Region als etwa der von Schweden oder Malaysia. In den USA haben nur in New York City mehr Unternehmen aus dem Fortune 500- Index ihren Hauptsitz als in Houston.

Houston wurde im Jahr 1836 von zwei New Yorker Unternehmern gegründet und zählte noch im Jahr 1900 weniger als 50.000 Einwohner. Erst mit der Errichtung des Kanals und der 1914 folgenden Eröffnung des Hafens, mit denen die Stadt direkt an den Golf von Mexiko angebunden wurde, gelang der Durchbruch zur Metropole. 1930 bereits war Houston die größte Stadt von Texas, bis 1970 wurde die Millionengrenze bei der Einwohnerzahl überschritten. Heute zählen 42% der Einwohner Houstons zu den Hispanics, 32% sind mexikanischer Herkunft. Daneben haben viele Einwanderer aus Asien hier ihre neue Heimat gefunden und es gibt etliche ethnisch geprägte Viertel in Houston, unter anderem zwei Chinatowns. Houston hat eine relativ hohe Kriminalitätsrate, insbesondere für Drogenhandel und Autodiebstahl gibt es vergleichsweise hohe Werte.

 

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